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Radweg Mailand-München: Lombardei investiert zehn Millionen

Aktualisiert
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Fahrradfahrer auf Radweg (Symbolbild)
©APA, dpa, Patrick Pleul
Die norditalienische Region Lombardei macht zehn Millionen Euro für den Radweg Mailand-München locker. Der Betrag soll dem Bau des Teilstücks in der lombardischen Provinz Bergamo dienen. Die Finanzierung wurde jetzt von der Regionalregierung gebilligt, wie Medien am Freitag berichteten. Geplant sind u.a. Verbindungen zwischen bestehenden Streckenabschnitten, neue Übergänge und Stege sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit entlang der Route.

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Die Radroute soll die Flüsse Adda und Serio verbinden und weiter zum Iseo- und Endine-See führen. Die Arbeiten sollen bis 2027 vergeben und bis 2029 abgeschlossen werden. Der Abschnitt in der Provinz Bergamo umfasst fast 90 Kilometer.

Die Region Lombardei will das Radweg-Projekt international bewerben. Am Sonntag und Montag wird die Strecke in München gemeinsam mit bayerischen Behörden vorgestellt. Dort startet auch der "Bike Track Test 2026", bei dem eine Delegation die rund 610 Kilometer lange Route durch Deutschland, Österreich und Italien testweise befährt.

Der Radweg ist etwa 600 Kilometer lang und bereits zu 70 Prozent fertiggestellt. Dabei handelt es sich um den ersten grenzüberschreitenden Radweg, der von Mailand in ein anderes Land durch Täler, Alpenpässe, Seen und Dörfer führt.

Die Strecke München-Brixen ist praktisch fertiggestellt und nutzt die bestehenden Radverkehrsnetze, ebenso die Strecke Brixen - Kalterer See. Etwas unvollständiger ist der Abschnitt Kalterer See - Iseosee. Der Teil nach Mailand ist noch nicht gut definiert. Die Strecke ist zwar vorhanden, aber manchmal nicht mit dem Rad befahrbar.

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