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Osuna-Mascaró untersuchte mit Kollegen, ob Goffin-Kakadus verstehen, dass etwas unwiderruflich seine Funktion verlieren kann. Das ist der erste Schritt zu einem Todesverständnis, so die Forscher vom Messerli Forschungsinstitut der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Sie haben fünfzehn solcher Papageienvögel trainiert, auf dem Touchscreen einen runden Knopf zu berühren. Als Belohnung spuckte die Apparatur daraufhin Cashew-Nussstücke aus. Außer, wenn der Bildschirm nach dem Knopfdruck flackerte. Dann geschah dies nur mehr bei einem anderen Hintergrundmuster.
Die Goffin-Kakadus lernten im Experiment rasch, dass das Flackern bedeutet, dass der runde Knopf bei einem bestimmten Bildschirmmuster nicht mehr funktioniert und keine Futterbelohnung mehr kommt, wenn sie ihn betätigen, erläuterte Osuna-Mascaró der APA: "Sie hörten daraufhin auf, den Knopf bei jenem Hintergrund zu drücken und wählten stattdessen meist den weiter-Pfeil."
Wie Menschen regten sich die Vögel oft darüber auf, dass ein Ding unwillkürlich aufflackert und kaputtgeht. Sie kreischten etwa oder sträubten den Federkamm, berichten die Forscher in der Fachpublikation: "Auffällig war zudem das gegensätzliche Verhalten der beiden jüngsten Tiere: Rose (weiblich) gab Bettellaute von sich, die typischerweise dazu dienen, Futter oder Aufmerksamkeit zu erhalten, während Renki (männlich) stark aggressive Reaktionen zeigte."
(S E R V I C E - Studie: https://doi.org/10.1038/s41598-026-57007-1 , Erklär-Video (englisch): https://youtu.be/arVsDqJY5sA )
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/Antonio J. Osuna Mascaró






