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Gehackt und geleakt: Was Betroffene tun können

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Bei Onlinediensten sollte man die Zwei-Faktor-Authentisierung nutzen
©APA, Karl-Josef Hildenbrand, dpa-tmn
Ganz gleich, ob es erfolgreiche Angriffe Cyberkrimineller sind, ausgenutzte Software-Sicherheitslücken oder fehlerhaft konfigurierte Server: Private, personenbezogene Daten, die in die falschen Hände geraten, sind eine echte Bedrohung für Nutzerinnen und Nutzer. Wer sicher oder möglicherweise von einem Leak betroffen ist, sollte genau aufpassen und gegebenenfalls handeln.

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Kostenlose Prüfdienste, wie etwa die Seite "Have I been pwned?" (sinngemäß: Hat es mich erwischt?) des Sicherheitsforschers Troy Hunt nutzen. Dort kann man eine oder mehrere E-Mail-Adressen, die man als Benutzernamen für Konten nutzt, zur Abfrage eingeben. Dann wird damit geprüft, ob die jeweilige Adresse und damit verbundene Daten in bekannten Datenlecks auftauchen und veröffentlicht wurden.Wichtig: Das Prüfen sollte man als laufenden Prozess verstehen und immer mal wieder durchführen. Denn die Dienste bilden nur Datenlecks ab, die sie bereits ausgewertet und in ihre Datenbanken eingespeist haben. Ein negatives Ergebnis bedeutet also keine generelle Entwarnung, auch nicht für aktuelle Vorfälle. Ein Treffer wiederum kann sich auch auf ältere Datenschutzvorfälle beziehen.

Wo es möglich ist, sollte man bei Onlinediensten die Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) aktivieren, insbesondere bei E-Mail-Konten, Onlinebanking oder auch Behördendiensten. Dann bleibt das jeweilige Konto selbst dann geschützt, wenn das Passwort erbeutet oder offengelegt worden sein sollte. Bei 2FA wird etwa per App ein zweiter Code generiert, ohne dessen Eingabe der Zugang verwehrt bleibt.

Oder man steigt gleich auf passwortloses Anmelden über die sogenannten Passkeys um. Das Verfahren arbeitet mit Kryptoschlüsseln im Hintergrund und gilt als besonders sicher, weil Passkeys anders als Passwörter nicht einfach erbeutet, erraten oder auch vergessen werden können. Man muss eine Anmeldung nur kurz per Fingerabdruck, Gesichtsscan oder PIN bestätigen. Praktisch: Passkeys lassen sich in immer mehr Passwortmanagern speichern.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Karl-Josef Hildenbrand/Karl-Josef Hildenbrand

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