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Die Mittel, die seitens ERC im Bedarfsfall noch um bis zu eine Million Euro erhöht werden können, sollen den Forschenden in einer frühen Karrierephase helfen, ambitionierte Ideen zu entwickeln, eigene Teams aufzubauen und in einer entscheidenden Phase ihrer Karriere ihre Unabhängigkeit zu erlangen. Unter den Ausgezeichneten sind 21 derzeit in den USA und Kanada ansässige Forscherinnen und Forscher, die mit dem Förderpreis in Europa ihre Arbeit fortsetzen wollen. Ihre Entscheidung "spiegelt die wachsende Attraktivität Europas für Spitzenforschung wider", so EU-Forschungskommissarin Ekaterina Zaharieva.
In der aktuellen Runde wurden 4.807 Anträge eingereicht, um 22 Prozent mehr als bei der letztjährigen Ausschreibung. Davon konnten nicht einmal neun Prozent gefördert werden. Unter den Antragstellern waren 169 in den USA ansässige Forscherinnen und Forscher (2025: 116).
In Österreich gehen mit fünf Förderpreisen die meisten "Starting Grants" an das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg (NÖ). An der Universität Innsbruck werden drei "Starting Grantees" forschen, jeweils zwei Förderpreise gehen an die Universitäten Wien und Graz, die Technische Universität (TU) Wien und die Medizin-Uni Wien. An der Medizin-Uni Innsbruck und der Central European University (CEU) in Wien gibt es jeweils einen Preisträger.
Folgende an österreichischen Forschungseinrichtungen tätige Personen erhalten eine "Starting Grant":
- Andrea Auer (Uni Innsbruck)
- Valentina Ausserladscheider (Uni Wien)
- Simon Baier (Uni Innsbruck)
- Denitsa Baykusheva (ISTA)
- Jack Bravo (ISTA)
- Heide Bruckner (Uni Graz)
- Ilaria Caiazzo (ISTA)
- Fabian Habersack (Uni Innsbruck)
- Daniela Kaufmann (TU Wien)
- Ester Lazzari (Uni Wien)
- Francesco Locatello (ISTA)
- Jiri Pavelec (TU Wien)
- Roman Praschberger (Med-Uni Innsbruck)
- Charles Roques-Carmes (ISTA)
- Ralf Schmidt (Med-Uni Wien)
- Vlad Tereshenko (Med-Uni Wien)
- Silvana Weiss (Uni Graz)
- Thomas Wolf (CEU)
PRODUKTION - 15.09.2025, Sachsen, Leipzig: ILLUSTRATION - Geldscheine liegen auf einem Tisch...Milliardärinnen und Milliardäre besitzen wahnsinnig viel davon: Geld. (zu dpa: «Rechnungshof rügt Polizei und Umgang mit Kreisstraßen») Foto: Hendrik Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++.
