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Gefördert wird einerseits der systematische Auf- und Ausbau von Kooperationen österreichischer Fachhochschulen mit anderen Hochschulen, Unternehmen sowie der öffentlichen Verwaltung. Das kann etwa die Zusammenarbeit im Verwaltungs- und Servicebereich betreffen oder die Entwicklung gemeinsamer Studien- und hier vor allem Joint-Degree-Programme.
Die Förderung von Durchlässigkeit betrifft wiederum die Verbesserung von Chancen bisher unterrepräsentierter Gruppen auf einen Abschluss. Das können etwa Initiativen zur Verringerung der Unterrepräsentanz von Studierenden aus bildungsfernen Elternhäusern sein, zur Erhöhung des Frauenanteils in Informatik- und Technikstudiengängen oder zur Erhöhung der Hochschulzugangsquote von Bildungsinländerinnen und -inländern mit Migrationshintergrund.
Die Vergabe erfolgt auf Basis der Empfehlungen einer Auswahlkommission beim Wissenschaftsministerium durch Ministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) im Herbst 2026. "Mit dieser Sonderausschreibung setzen wir gezielte Impulse, um Bildungswege durchlässiger zu gestalten und die Zusammenarbeit im Hochschulsektor nachhaltig zu stärken", so Holzleitner.
Bewertet wird unter anderem die inhaltliche Übertragbarkeit auf andere Hochschulen, der Grad der Kooperation, die Nachhaltigkeit und gesicherte Weiterführung nach Projektende sowie die gesellschaftliche Relevanz und Kohärenz mit bildungspolitischen Strategien wie dem Hochschulplan. Explizit nicht gefördert werden können Stipendien, Preise, reine Studienplätze oder Bauvorhaben.
ARCHIV - 15.09.2025, Sachsen, Leipzig: Geldscheine liegen auf einem Tisch. (zu dpa: «Warum tausende Euro verstreut auf einer Bundesstraße liegen») Foto: Hendrik Schmidt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++






