Im Untersuchungsausschuss zu den Ermittlungen nach dem Tod von Ex-Justiz-Sektionschef Christian Pilnacek stellt sich am Mittwoch der frühere Lobbyist Peter Hochegger den Fragen der Abgeordneten. Thema wird unter anderem der Hauskauf sein, den Pilnacek mit seiner Vertrauten geplant hatte. Zudem wird ein Cybercrime-Beamter des Bundeskriminalamts zur Auswertung der Smartwatch des Toten befragt.
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Hochegger hatte als "Überraschungsgast" an einem Treffen des Journalisten Michael Nikbakhsh mit weiblichen Vertrauten Pilnaceks teilgenommen. Angeblich soll er auf Bitte jenes deutschen Unternehmers dabei gewesen sein, der den Hauskauf im niederösterreichischen Rossatz abwickeln wollte. Der frühere Lobbyist war im Buwog-Prozess zu drei Jahren Haft - davon zwei Jahre bedingt - verurteilt worden.
Auch am zweiten und letzten Tag der U-Ausschuss-Woche wird der Hauskauf im Fokus stehen. Geladen ist der ehemalige Geschäftsführer und Wien-Statthalter der Signa Holding, Christoph Stadlhuber, der das Haus verkaufen wollte. Zudem wird am Donnerstag ein zweiter Cybercrime-Beamte zur Smartwatch befragt.






