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Vom Rekordwert an Anmeldungen aus dem Jahr 2021 ist man allerdings noch etwas entfernt: Damals bewarben sich rund 17.800 für einen Studienplatz. In den Jahren darauf ging es bergab auf 15.800 (2022), 15.400 (2023) und 15.200 (2024). Erst im Vorjahr gab es wieder einen Anstieg auf 15.700.
Ein Plus bei den Bewerbungen wurde dabei an allen Standorten registriert - in der Bundeshauptstadt haben sich heuer 8.235 Personen (2025: 7.729) für den Aufnahmetest angemeldet, in Innsbruck 3.532 (2025: 3.238), in Graz 2.824 (2025: 2.617) und in Linz 2.289 (2025: 2.084). In Wien sind insgesamt 784 Plätze zu vergeben, in Innsbruck 430, in Graz 406 und in Linz 330.
Mindestens 95 Prozent der Studienplätze in der Humanmedizin sind EU-Bürgerinnen und -Bürgern und 75 Prozent der Plätze Studienwerberinnen und -werbern mit einem österreichischen Maturazeugnis vorbehalten. Für die Zahnmedizin existiert dagegen keine solche Quote. Der heurige Anstieg der Studienplätze beruht noch auf einem Ausbauprogramm der Vorgängerregierung - 2028 ist mit 2.000 Plätzen der Endpunkt erreicht.
Heuer sind 87 der 1.950 Studienplätze für Aufgaben im öffentlichen Interesse für Bundesländer, die Österreichische Gesundheitskasse, das Innenministerium und das Verteidigungsministerium reserviert. Das sind um zwei mehr als im Vorjahr. Wer sich dafür bewerben will, musste einerseits an der regulären Anmeldung teilnehmen und sich andererseits bei der jeweiligen Institution für eine bestimmte Zeit verpflichten, eine gewisse Leistung zu erbringen, etwa als Kassen-, Spitals-, Militär- oder Amtsarzt.
Dafür reicht beim Test eine geringere Punktezahl. Die Bewerber müssen sich nicht unbedingt unter den besten Kandidaten der jeweiligen Uni platzieren, sondern "nur" eine Leistung von 75 Prozent des Ergebnisses aller angetretenen Bewerber erreichen (und unter den besten Bewerbern innerhalb des jeweiligen Kontingents der gewidmeten Studienplätze sein).






