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Gegenüber dem Entwurf der EU-Kommission für den Forschungsbereich für die Jahre 2028 bis 2034 wären die 167,9 Mrd. Euro in der Verhandlungsgrundlage eine Reduktion um rund vier Prozent. Dies sei ein "bedenkliches Signal", heißt es am Dienstag in einer Aussendung des FORWIT. Dessen Vorsitzende der Arbeitsgruppe zu Europäischer Forschungspolitik, Helga Nowotny, verweist auf eine erneute Reduktion gegenüber ursprünglicher Überlegungen. So hatte der "Draghi-Report" noch ein "Horizon Europe"-Budget von 200 Mrd. Euro vorgeschlagen. Der "Heitor-Bericht", benannt nach dem Leiter eines 15-köpfigen Expertengremiums, dem portugiesischen Ex-Wissenschaftsminister Manuel Heitor, hatte sogar auf 220 Mrd. Euro gepocht.
Nowotny sieht im Rahmenprogramm eine wichtige Ergänzung zur nationalen Forschungsförderung. Der Wunsch nach Einsparungen im EU-Haushalt "sollte nicht zu Kürzungen gerade in dem Bereich führen, der für Österreich durch Rückflüsse, Vernetzungen und Wissensaufbau hohe positive Wirkungen entfaltet", so die frühere Präsidentin des Europäischen Forschungsrates. Freilich wären auch die nun diskutierten rund 168 Mrd. Euro eine durchaus signifikante Erhöhung der Forschungsausgaben: Das aktuelle, siebenjährige neunte Programm ist rund 100 Mrd. Euro schwer. Seitens des FORWIT appelliert man an die Bundesregierung, sich in den Verhandlungen, auch angesichts von Sparvorgaben hierzulande, "für ein starkes 10. Forschungsrahmenprogramm mit einem Budget von mindestens 200 Mrd. Euro einzusetzen", heißt es.
++ THEMENBILD ++ ZU APA0199 VOM 17.4.2025 - Illustration zu den Themen Budget / Budgetdefizit / Geld / Finanzen / Währung / Konjunktur / Volkswirtschaft / Staatsbudget / Euro / Defizitverfahren. Im Bild: Euro-Scheine aufgenommen am Freitag, 18. April 2025. Das Finanzministerium geht für heuer von einem Defizit von 4,5 Prozent des BIP aus. Dieser Wert wurde an die Statistik Austria übergeben, die diese Zahlen wiederum an die europäische Ebene übermittelt.






