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Die Förderung ist Teil des ESA-Programms "European Launcher Challenge", mit dem die europäischen Regierungen ihre Startkapazitäten ausbauen wollen. Die europäischen Staaten wollen sich von außereuropäischen Weltraumfirmen wie SpaceX des Milliardärs Elon Musk unabhängiger machen und einen unabhängigen Zugang zum Weltraum für zivile, kommerzielle sowie militärische Missionen sichern.
Bei der Förderung handelt es sich um die größte von drei bisher bekannt gegebenen Zusagen im Rahmen des Programms, das von den Mitgliedstaaten mit mehr als 900 Mio. Euro ausgestattet ist. Der SPD-Bundestagsabgeordnete und Haushaltspolitiker Andreas Schwarz unterstrich die strategische Bedeutung des Schritts. "Startkapazitäten sind ein elementares Interesse eines Staates", sagte Schwarz der Nachrichtenagentur Reuters. Regierungen sollten demnach Instrumente von langfristigen Startzusagen bis hin zu staatlichen Beteiligungen an Anbietern wie Isar prüfen.
Isar Aerospace hatte Mitte Juni den geplanten zweiten Testflug seiner "Spectrum"-Rakete kurz vor dem geplanten Start wegen technischer Probleme abgesagt. Das war der fünfte gescheiterte Startversuch seit Jänner.
