Ob es im indonesischen Naturschutzgebiet Way Kambas in Südsumatra noch Sumatra-Nashörner gibt, war nach der letzten Sichtung im Jahr 2017 lange unklar. Die letzte Fußspur wurde 2019 gefunden. Bei einer Expedition mit Beteiligung der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz konnte nun das Überleben der stark bedrohten Tierart mittels Drohnen-Technologie nachgewiesen werden.
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Gelungen sei das unter anderem durch ein von Oliver Bimber vom JKU-Institut für Computergrafik speziell für dieses Vorhaben entwickeltes Bildgebungsverfahren, mithilfe dessen geringste Bewegungen selbst durch ein dichtes Blätterdach erkannt werden können, heißt es in einer Aussendung. Nachdem eine Wärmesignatur mit verdächtiger Form und entsprechendem Bewegungsmuster trotz schwieriger Bedingungen im Dschungel entdeckt wurde, bestätigten Bodenteams den Kontakt. Zahlreiche Spuren und DNA-Proben konnten gesichert werden, so Bimber, der gemeinsam mit Wildtierbiologen und Wildhütern aus Großbritannien und Indonesien im Mai zu der Expedition aufgebrochen war.






