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EASAC: 25 Jahre unabhängige wissenschaftliche Politikberatung

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Heinz Faßmann
Vor 25 Jahren haben sich die nationalen Wissenschaftsakademien Europas zum "European Academies Science Advisory Council" (EASAC) zusammengeschlossen. Ziel der Initiative ist es, das Fachwissen der Akademien zu nutzen, um sicherzustellen, dass die Entscheidungen der EU-Politik auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauen können. Über 100 Berichte und Stellungnahmen hat EASAC seit 2001 veröffentlicht und damit die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und den Rat zu Themen wie dem Verlust der biologischen Vielfalt, der Pandemievorsorge und ethischen Fragen der Nutzung Künstlicher Intelligenz beraten.

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Das Jubiläum falle in eine Zeit, "in der die Wissenschaft unter starkem Druck steht. Falschinformationen, schrumpfende Ressourcen, politische Polarisierung und die wachsende Komplexität globaler Probleme fordern mehr denn je den Zusammenhalt der Wissenschaftsgemeinschaft", erklärte EASAC-Präsidentin Lise Øvreås in einer Aussendung. Für den Präsidenten der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) Heinz Faßmann "ergreift Wissenschaft nicht Partei, sondern steht fest auf der Seite von Fakten und Innovation. In einer Zeit, die von Angst und populistischen Leugnungen geprägt ist, erfordert es Mut, an den Fakten festzuhalten. EASAC hat in den vergangenen 25 Jahren diesen Mut unter Beweis gestellt und wird dies auch weiterhin tun." Die Geschäftsstelle der EASAC ist derzeit (noch bis 2029) an der ÖAW angesiedelt.

Service: https://easac.eu/

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