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Die drei Rückkehrer Zhang Lu, Wu Fei und Zhang Hongzhang haben nach offiziellen Angaben mehr als 200 Tage im All verbracht und haben damit einen Rekord für die bisher längste Einzeleinsatzdauer einer chinesischen Astronautencrew aufgestellt.
Zuvor hatte das Trio die chinesische Raumstation "Tiangong" (Himmelspalast) an die Crew der "Shenzhou 23"-Mission übergeben, bei der es zwei Neuerungen gibt. Mit der Astronautin Li Jiaying ist laut Raumfahrtbehörde CMSA erstmals jemand aus der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong mit an Bord. Mit ihr reisten die beiden Raumfahrer Zhu Yangzhu und Zhang Zhiyuan.
Als zweite Neuerung soll erstmals einer der drei rund ein Jahr statt der üblichen sechs Monate im All bleiben. Welches Mitglied der neuen Crew dafür ausgewählt wird, soll erst im Verlauf der Mission im Orbit entschieden werden. China will mit dem längeren Aufenthalt untersuchen, wie sich Langzeitmissionen auf den menschlichen Körper auswirken.
Der Sprung zwischen Crew Nummer 21 und 23 geht auf einen Zwischenfall vor dem Wechsel im November zurück. Weltraumschrott hatte die Rückkehrkapsel der "Shenzhou 20" beschädigt. Daraufhin musste die Crew der "Shenzhou 21" ihre Kapsel abtreten, damit die Raumfahrer zurückkehren konnten.
Per Notfallplan schickte die Einsatzleitung das eigentlich später eingeplante "Shenzhou 22"-Raumschiff unbemannt ins All, mit dem die "Shenzhou 21"-Besatzung nun zurückkehrte. Die beschädigte Kapsel flog später unbemannt zur Erde zurück.
A staff member attends a press conference of the Shenzhou-21 Manned Space Mission one day before the mission's launch at the Jiuquan Satellite Launch Centre in Jiuquan, northwestern China's Gansu province on October 30, 2025. (Photo by Hector RETAMAL / AFP)






