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Eine Nachbarin machte Frau Ivancsics Anfang Juni auf das Loch im Blechdach des Holzverschlags aufmerksam, es war etwa so groß wie ein Tennisball: "Ich habe im Spaß gesagt, da kann nur jemand mit einer Steinschleuder von hoch oben geschossen haben, oder es war ein Meteorit." Tatsächlich dürfte es sich bei den zwei dann gefundenen Gesteinsstücken und einem Splitter um einen solchen handeln. Er könnte vor 4,5 Milliarden Jahren entstanden sein, so Ivancsics.
Die Familie übergab den Fund an das Naturhistorische Museum. Weitere Untersuchungen sind nun noch in Dresden geplant und das Ergebnis soll in sechs bis acht Wochen vorliegen, erklärte Martin Ivancsics.
Das Gestein dürfte aus dem Asteroidengürtel stammen: "Zwischen den Umlaufbahnen von Mars und Jupiter, und das ist schon recht weit draußen", so Andrea Patzer, Kuratorin der Meteoritensammlung des Naturhistorischen Museums, im ORF-Bericht.
ARCHIV - 08.03.2026, Rheinland-Pfalz, Koblenz: Ein Meteorit ist in Koblenz in ein Hausdach eingeschlagen. Gesichtet wurde die Lichterscheinung unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Baden-Württemberg. (zu dpa: «Warum Forscher auf 20 Gramm des Koblenz-Meteoriten hoffen») Foto: Thomas Frey/dpa +++ dpa-Bildfunk +++






