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Laut den an den Universitäten kursierenden Zahlen soll es im nächsten Dreijahresbudget für die 22 öffentlichen Unis - inklusive Arztgehältern an Unikliniken - insgesamt 15,5 Mrd. Euro geben, in der aktuellen Leistungsvereinbarungsperiode sind es 16,5 Mrd. Die Unis seien Montagmittag vom Wissenschaftsministerium informiert worden, bestätigte die uniko gegenüber der APA. Die kursierenden Zahlen selbst wollte man nicht kommentieren, die Experten seien noch am Rechnen. Bei einer Pressekonferenz am morgigen Mittwoch wolle man die Öffentlichkeit dann fundiert informieren.
Im Wissenschaftsressort sieht man gegenüber der APA noch Spielraum, der Budgetprozess sei noch nicht abgeschlossen. "Ich werde bis zur letzten Sekunde um ein solides Ergebnis kämpfen", so die Ministerin in einer Stellungnahme.
An den Unis zeigte man sich dennoch schon jetzt alarmiert. Dass das Budget nicht nur eingefroren, sondern sogar nominell gekürzt werden soll, sei "beispiellos", hieß es zur APA. Schon im vergangenen Jahr hatten die Universitäten nachträglich Abschläge beim Budget machen müssen, zuerst in Form eines "Solidarbeitrags" zur Budgetkonsolidierung in Höhe von 129 Mio. Euro und dann erneut Ende 2025, als sie auf 121 Mio. ihres Budgets verzichteten, um den Abschluss des FTI-Pakts zu ermöglichen. Dabei sollen letztere Mittel allerdings über den Wissenschaftsfonds FWF über Projekte vollständig wieder an die Unis zurückfließen.
Die uniko geht für die Jahre 2028 bis 2030 eigentlich von einem Finanzierungsbedarf von 18 Mrd. Euro aus. Das entspricht einem Plus von drei Prozent pro Jahr gegenüber dem laufenden Dreijahresbudget (2025-2027) und damit in etwa der Abgeltung der Inflation. Man habe dabei "konservativ geschätzt" und wolle angesichts der Budgetkonsolidierung "den Bogen nicht überspannen", hatte uniko-Präsidentin Brigitte Hütter Ende März betont. Bei ihren Berechnungen hat die uniko eine Inflation von 2,9 Prozent angenommen, das entspricht der Steigerung beim FTI-Pakt (Forschung, Technologie, Innovation) für die Jahre 2027 bis 2029. Vergangenen Monat lag die Inflation in Österreich bei 3,3 Prozent.






