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Der Kreml warf der Ukraine vor, ein "monströses Verbrechen" begangen zu haben. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden. Eine ukrainische Stellungnahme dazu lag zunächst nicht vor. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben nicht.
Passetschnik zufolge befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs 86 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren in den Räumlichkeiten. Von den Behörden veröffentlichte Fotos zeigten ein in Flammen stehendes Gebäude, verkohlte Wände und Trümmer.
Nach Angaben des Katastrophenschutzes wurde die Leiche eines Menschen unter den Trümmern entdeckt. Die Rettungskräfte seien im Einsatz und suchten nach weiteren Überlebenden. Zwei Überlebende seien bisher geborgen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.
Bei einem russischen Angriff im Osten der Ukraine wurden ebenfalls zwei Menschen getötet. Eine Rakete schlug in einer Lagerhalle der Vereinten Nationen (UNO) ein. Außerdem seien Hilfsgüter im Wert von einer Million Dollar zerstört worden, sagt die Vertreterin des UNO-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) in Kiew, Bernadette Castel-Hollingworth. Die vernichtete Notausrüstung - darunter Schlafmatten und Hygieneartikel - sei für Vertriebene in den Frontgebieten bestimmt gewesen. Der Vorfall habe sich bereits am Mittwoch in Dnipro ereignet. Es sei das erste Mal, dass eine UNHCR-Einrichtung angegriffen worden sei.
Das Hilfswerk sieht die Attacke als Teil eines breiteren Trends von Angriffen auf Hilfstransporte. Bereits in der vergangenen Woche seien zwei deutlich gekennzeichnete UNO-Konvois in den Regionen Dnipropetrowsk und Cherson mit Drohnen angegriffen worden.
Russland überzieht die Ukraine seit Beginn seiner Offensive vor mehr als vier Jahren mit Luftangriffen. Zuletzt hat Moskau die Angriffe ausgeweitet. Die Ukraine reagierte mit Gegenangriffen auf russisches Staatsgebiet. Die Verhandlungen über eine Beendigung der Kämpfe liegen derzeit auf Eis.






