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Selenskyj berichtete auch von Angriffen auf Kiew sowie die Gebiete Odessa, Sumy, Charkiw, Poltawa, Mykolajiw und Winnyzja. "Es ist wichtig, dass unsere Partner nicht vergessen: Russland eskaliert jeden Tag", erklärte er. Deshalb seien härtere Sanktionen der USA und der EU nötig.
Selenskyj bestätigte ukrainische Drohnenangriffe auf die Raffinerie von Ilski im südrussischen Gebiet Krasnodar und eine Rüstungsfabrik im Gebiet Rostow. Bei dem Angriff in der Region Krasnodar kamen laut örtlichen Behörden am Samstag drei Menschen ums Leben, zwei Personen wurden verletzt. Die örtliche Einsatzgruppe erklärte, dass die durch den Angriff ausgelösten Brände auf Industriegeländen gelöscht worden seien.
Am Freitag waren bei russischen Drohnenangriffen auf die Hauptstadt Kiew 7 Menschen getötet und 59 verletzt worden. Der russische Präsident Wladimir Putin drohte bei einem Auftritt in St. Petersburg mit noch härteren Schlägen gegen die Ukraine. Er stellte dies als Reaktion auf einen großen ukrainischen Drohnenangriff auf Moskau am Tag der russischen Parlamentswahl dar. Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen eine großangelegte russische Invasion.
