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Nach Angaben von Polizei und Organisatoren beteiligten sich etwas mehr als 200 Umweltschutzorganisationen und Verbände an dem Protestzug durch Stockholm, der um 13.00 Uhr startete. Demnach zählten Jugend- und Sportverbände, Gewerkschaften und Religionsgemeinschaften zu den Organisatoren.
"Es gibt so viele Menschen, die sich Sorgen um dieses Problem machen", sagte der 21-jährige Student Kliff Lindberg. Er sei aber "erleichtert" über die große Teilnehmerzahl. "Das gibt mir viel Kraft."
Laut einer am Donnerstag vom Sender SVT veröffentlichten Umfrage des Instituts Verian ist für 37 Prozent der Befragten der Umweltschutz das wichtigste Wahlthema. Erhebungen zufolge dürfte der Urnengang der rechtsgerichteten Regierung eine Niederlage bescheren. Sie war wiederholt von einer Kommission gerügt worden, die die Umsetzung der Klimaziele überwacht.
Die seit 2022 amtierende Regierung hatte unter anderem die Steuern auf Benzin gesenkt und Verpflichtungen für Anbieter von Kraftstoffen gelockert, Alternativen mit kleinerem CO2-Abdruck ins Angebot aufzunehmen.
Schweden will die klimaschädlichen Emissionen im Verkehrsbereich bis 2030 um 70 Prozent gegenüber dem Stand von 2010 senken und bis 2045 klimaneutral werden.
Protesters take part in a climate demonstration organized by the Swedish Society for Nature Conservation together with Rebel Moms, Rebel Dads and Researchers Desk in central Stockholm, Sweden, on August 23, 2026. Since taking power in 2022, Prime Minister Ulf Kristersson's right-wing government, backed by the populist Sweden Democrats party, has cut petrol taxes and reduced requirements for petrol suppliers to add low-carbon alternatives to their mix. (Photo by Christine Olsson/TT / TT News Agency / AFP) / Sweden OUT
