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Die Entscheidung zur Verschiebung des Starts sei "auf Grundlage des Prinzips der Vorsicht, Zuverlässigkeit und eines absolut erfolgreichen Missionsverlaufs" getroffen worden, erklärte die Raumfahrtbehörde weiter. Welche Bedingungen nicht erfüllt wurden oder wann der Start neu angesetzt werden soll, teilte sie nicht mit.
Die Forschungsmission, die am Südpol des Mondes nach Wasser suchen soll, sollte Medienberichten zufolge eigentlich am Wochenende oder spätestens am Montag starten.
Die Verschiebung erfolgte knapp zwei Wochen, nachdem eine vom Weltraumbahnhof Wenchang auf der südchinesischen Insel Hainan gestartete Trägerrakete Medienberichten zufolge in der Luft explodiert war. Bei der Rakete vom Typ Langer Marsch 7A war laut der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua nach dem Start eine "Anomalie" während des Flugs aufgetreten.
China investiert seit Jahren Milliardensummen in sein Raumfahrtprogramm und will noch vor dem Jahr 2030 Astronauten zum Mond bringen. Dabei steht das Land in einem Wettlauf mit den USA, die mit ihrem Artemis-Programm ebenfalls nach mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen auf den Mond bringen wollen.
A Chinese flag flutters in the wind in a street surrounding the Great Hall of the People where the opening of the Chinese People's Political Consultative Conference (CPPCC) takes place, in Beijing on March 4, 2026. (Photo by Pedro PARDO / AFP)
