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Die Protestkundgebung organisiert hatte die rechtsgerichtete Organisation Sociedad Civil Española. Unterstützt wurde sie unter anderem von der konservativen Volkspartei PP und der radikal rechten Partei Vox. Während die Zentralregierung von 20.000 Teilnehmern sprach, gaben die Organisatoren ihre Zahl mit 180.000 an.
In einem im Voraus von der Organisation veröffentlichten Manifest wurden vorgezogene Parlamentswahlen bis Mitte November, die Ausweisung aller Migranten aus Ceuta und ein Verfahren gegen Sánchez wegen Hochverrats verlangt. "Die Mehrheit der Spanier fordert jetzt Wahlen", sagte PP-Sprecher Miguel Tellado am Rande der Kundgebung. Die nächsten regulären Parlamentswahlen sind für August 2027 vorgesehen.
Ende Juli waren mehr als 70.000 Menschen aus Marokko zu Fuß oder schwimmend nach Ceuta gelangt. Die meisten kehrten kurz darauf zurück oder wurden zurückgebracht. Tausende Migranten halten sich aber weiterhin in der nur 18 Quadratkilometer großen Exklave in Nordafrika auf. Immer wieder kommt es zu Protesten von Bewohnern.
Der Zeitung "El País" zufolge will die Regierung in der kommenden Woche ein Dekret verabschieden, das die Abschiebung der Flüchtlinge nach Marokko erleichtern soll. Mit der Maßnahme sollen unter anderem die Fristen für die Entscheidungen über Asylanträge verkürzt werden.
A protester is wrapped in a Spanish flag reading 'Ceuta always noble and loyal' during a demonstration one month after a mass influx of migrants in Ceuta, in front of the Spanish Parliament in Madrid, on September 2, 2026. Local anger divide Ceuta one month after the mass influx of migrants into the North African Spanish territory. 5,000 migrants according to the government, or at least 10,000, according to Ceuta authorities, remain in the small territory of 18.5 square kilometers and 80,000 inhabitants, wandering the streets in search of food and sleeping in streets and on beaches. (Photo by Thomas COEX / AFP)
