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SPÖ will bei Sommertour "ordnen statt spalten"

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Parteichef Babler und Bundesgeschäftsführer Seltenheim
Die SPÖ stellt ihre diesjährige Sommertour unter das Motto "ordnen statt spalten". Bei zahlreichen Terminen "vom Neusiedlersee bis zum Bodensee" gibt man sich betont bodenständig. "Ich bin ein Vizekanzler, den man angreifen kann", betonte Parteichef Andreas Babler bei der Präsentation am Dienstag. Nicht kontaktscheu seien auch die anderen Mitglieder des roten Regierungsteams.

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Die Vertreter der Bundesregierung werden dabei nicht "geschlossen als Block" auftreten, sondern sich alleine oder zu zweit unter die Leute mischen, etwa am Donauinselfest, beim Sommerfest Korneuburg oder beim Poolbarfestival in Feldkirch. Treffen will man Funktionäre, Parteimitglieder oder Sympathisanten auch "im Wirtshaus oder im Vereinsheim", das Setting ist dabei einfach. "Zehn Minuten Input", beispielsweise, was die Anwesenden zur Pensionsdebatte sagen, danach will man den Gekommenen zuhören.

Bei der Präsentation der Tour im Wiener Filmquartier gab man sich bewusst volksnah. "Es geht nicht um die da oben gegen die da unten", meinte Babler etwa, der versicherte: "Wir kommen nicht mit der Hochglanzkulisse, kommen nicht mit vorgefertigten Antworten." Man werde "reden, aber noch viel wichtiger, wir werden zuhören." Gewählt habe man das Motto, da viele Menschen versuchen würden, "Ordnung in ihren Alltag zu bringen" eine "Politik erleben, die Lärm produziert und Jung gegen Alt, Stadt gegen Land, Arbeitnehmer*innen gegen Pensionist*innen ausspielt."

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