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Gleichzeitig wurde von den Chefinnen von Seniorenbund und Pensionistenverband der Wunsch nach einem weiteren Gespräch mit der Regierungsspitze geäußert, um die Standpunkte nochmals darzulegen, hieß es weiter. Schumann informierte im Anschluss die Regierungsspitze über den Verlauf des Treffens. Seitens der Bundesregierung wurde dem neuerlichen Gespräch zugestimmt.
Wie aus dem Sozialministerium verlautete, stehen für die Inflationsanpassung der Pensionen im Jahr 2027 insgesamt 2,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Gespräche erfolgen vor dem Hintergrund der budgetären Rahmenbedingungen des Doppelbudgets und sollen nun in den kommenden Tagen fortgesetzt werden. Der Termin mit der Regierungsspitze "soll zeitnah ermöglicht werden", hieß es.
"Es ist für mich nachvollziehbar, dass die Pensionistinnen und Pensionisten auf einer möglichst umfassenden Absicherung ihrer Kaufkraft bestehen", meinte Schumann dazu: "Gleichzeitig ist es Aufgabe der Bundesregierung, verantwortungsvolle Entscheidungen im Rahmen der budgetären Möglichkeiten zu treffen. Dafür braucht es jedenfalls weitere Gespräche und Verhandlungen."
Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) hatte Ende April erklärt, die kommenden Pensionserhöhungen würden ungefähr einen viertel Prozentpunkt unter der Inflationsrate liegen. Das Einsparungsvolumen soll laut dem Minister im Jahr 2027 280 Mio Euro und 2028 270 Mio. Euro betragen.






