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Schlussplädoyers im "Postenschacher"-Prozess

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Das Urteil soll am 4. Mai gesprochen werden
In Linz stehen am Freitag im Amtsmissbrauchsprozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte die Schlussplädoyers von Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) und Verteidigung am Programm. Dafür hat das Gericht einen ganzen Tag eingeplant. Das Urteil soll am 4. Mai gesprochen werden. Die Angeklagten sollen zugunsten eines ÖVP-Bürgermeisters Einfluss auf den Besetzungsprozess für den Vorstand des Finanzamts Braunau genommen haben.

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Wöginger soll laut Anklage beim damaligen Generalsekretär und Kabinettschef im Finanzministerium, Thomas Schmid, interveniert haben. Die beiden Finanzbeamten saßen in der Hearingkommission. Zuletzt war immer öfter Thema im Prozess, ob es nicht schon bei einer früheren Personalentscheidung - dem Vorstand im Finanzamt Freistadt - Versuche gegeben haben könnte, den Bürgermeister in dieses Amt zu hieven. Die Angeklagten in der "Postenschacher"-Causa bestreiten die Vorwürfe.

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