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Die meisten der in Österreich eingebrachten Ansuchen kamen von Syrern, Afghanen und Somalis. Von keiner anderen Nation wurden mehr als 50 Anträge eingebracht.
Erstanträge - also Ansuchen von Menschen, die neu nach Österreich gekommen sind - waren es laut Innenministerium 421. Deutlich zum Rückgang beigetragen hat, dass der Familiennachzug, der bis Jahresmitte - besonders berücksichtigungswürdige Fälle ausgenommen - pausiert ist, de facto nicht mehr stattfindet. Laut Zahlen des Ministeriums gab es im Jänner gerade einmal eine Einreise.
Nicht viel geändert hat sich an der Geschlechter-Verteilung. 55 Prozent der Anträge kamen von Männern und damit wie schon 2025 deutlich weniger als in vergangenen Jahren. Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent ist volljährig. Das heißt, die Antragssteller sind ein wenig älter als zuletzt.
338 Asyl-Anträge wurden im Jänner positiv beschieden. Dazu kam noch 315 Mal subsidiärer Schutz.
Das Land verlassen mussten im ersten Monat 1.083 Personen. 57 Prozent wurden zwangsweise außer Land gebracht. Rund 41,5 Prozent der Abgeschobenen waren in Österreich strafrechtlich verurteilt.
Weiter geht auch die Entspannung in der Grundversorgung, wo aber noch immer mehr als 51.000 Personen betreut werden, wobei Vertriebene aus der Ukraine deutlich die stärkste Gruppe stellen. Der Rückgang insgesamt im ersten Monat lag bei rund 900 Personen.





