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Für den Schwurgerichtsprozess in Klagenfurt gelten strengste Sicherheitsvorkehrungen. Zuhörerinnen und Zuhörer mussten sich ebenso mit ihren persönlichen Daten anmelden, wie Journalistinnen und Journalisten - es werden fast 30 Medienvertreter aus dem gesamten deutschsprachigen Raum erwartet. Neben den Sicherheitskontrollen gilt im Verhandlungssaal ein absolutes Verbot von elektronischen Geräten, wie Handys oder Laptops.
Für den Prozess hat es auch Umbauarbeiten im Saal selbst gegeben. So wird der Angeklagte, der als extrem gefährlich gilt, nicht nur mit Hand- und Fußfesseln gesichert, sondern wird auch hinter einer Glaswand sitzen. Oberstes Ziel sei es, alle Beteiligten, vor allem aber die Geschworenen, zu schützen, hieß es vom Landesgericht. Der Prozess ist jeweils von 9.00 bis 16.30 Uhr anberaumt.
Der Terroranschlag hatte sich am 15. Februar 2025 in der Villacher Innenstadt ereignet. Der damals 23-Jährige soll versucht haben, seine Opfer mit einem Klappmesser zu töten. Gestoppt wurde er erst durch die schnelle Reaktion eines Essenszustellers, der ebenfalls aus Syrien stammt: Er erkannte die Situation und fuhr den mutmaßlichen Täter mit dem Auto an, woraufhin dieser festgenommen wurde.






