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Niederösterreichs Landtag mit breiter Palette an Themen

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Diskussion im Landtag auch über Bildungschancen
©HELMUT FOHRINGER, Fohringer, APA
Niederösterreichs Landtag befasst sich in seiner Sitzung am Donnerstag mit einer breiten Themenpalette. Auf ÖVP-Antrag wird unter anderem über "Bildungschancen sichern statt praxisferner Schulexperimente" diskutiert.

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In der aktuellen Stunde werden sich ÖVP-Vertreter laut Aussendung gegen Reformpläne von Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) aussprechen: "Für uns ergibt der Vorschlag, die Volksschule auf sechs Jahre zu verlängern, keinen Sinn. Es fehlen dafür Raum, Personal und Konzept." Wiederkehr sei "aufgefordert, endlich im ehrlichen Dialog mit allen Beteiligten im Schulwesen Reformideen auszuarbeiten und nicht permanent über die Medien neue Konzepte auszurichten".

Die niederösterreichischen NEOS forderten in einer Pressekonferenz am Dienstag eine Initiative "Klassenzimmer Europa": Das Land soll demnach Klassenfahrten nach Brüssel ab der neunten Schulstufe mit 100 Euro pro Kind unterstützt - als Kofinanzierung zur Bundesförderung "Europa erleben". Außerdem verlangte die pinke Landesparteivorsitzende Indra Collini ein landeseigenes Begleitprogramm zu Unterricht über Demokratie und Medienkompetenz - mit Schwerpunkttagen, Schulpartnerschaften und Fortbildungen für Lehrkräfte. Collini plädierte weiters für eine Offensive zur Lehrlingsmobilität im Rahmen von Erasmus+. Die großen Herausforderungen von Handel über Migration "sind nur gemeinsam lösbar", betonte der EU-Abgeordnete Helmut Brandstätter.

THEMENBILD - Der Eingang zum NÖ Landtag im Regierungsviertel in St. Pölten aufgenommen am Mittwoch, 3. Jänner 2018. In Niederösterreich wird am 28. Jänner der Landtag neu gewählt.

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