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Federn lassen die Sozialdemokraten: Für sie zieht - nach dem Abgang der künftigen Wiener Stadträtin Elke Hanel-Torsch - Christoph Matznetter wieder in den Nationalrat ein. Damit sinkt der SPÖ-Frauenanteil auf 39 Prozent, der Bonus bei der Klubförderung für einen Frauenanteil von mindestens 40 Prozent fällt weg. Das kostet der Partei heuer fast 124.000 Euro, bestätigte man im Parlament eine Rechnung der APA. Indes wird die Klubförderung wie die Beamtengehälter ab Juli um 3,3 Prozent erhöht. Insgesamt werden laut einer Hochrechnung des Parlaments 2026 rund 29,8 Mio. Euro ausgeschüttet. Die FPÖ als größte Parlamentspartei kommt auf circa 7,6 Mio. Euro, die ÖVP auf 7,4, die SPÖ auf 6,6, die NEOS auf 4,1 und die Grünen auf 4,0 Mio. Euro.
Die Parteienförderung wird normalerweise an die Inflation angepasst. Angesichts des Sparzwangs hat sich die Koalition in ihrem Regierungsprogramm aber darauf geeinigt, die Valorisierung für heuer auszusetzen. Erneut gibt es dafür insgesamt 38 Mio. Euro: 11,6 Mio. für die FPÖ, 10,6 Mio. für die ÖVP, 8,5 Mio. für die SPÖ, 3,9 Mio. für die NEOS und 3,5 Mio. für die Grünen.
Auch die Förderung für die Parteienakademien bleibt gleich, schon seit 2024 stehen dafür insgesamt 12 Mio. Euro bereit. 3,1 Mio. erhält das Freiheitliche Bildungsinstitut, 2,9 Mio. der Campus Tivoli der ÖVP und 2,6 Mio. das Renner-Institut der SPÖ. 1,7 Mio. gibt es für die Grüne Parteiakademie FREDA sowie das NEOS Lab.
Ein Blick in den Plenarsaal im Rahmen einer Sitzung des Nationalrates im Parlament in Wien am Mittwoch, 25. Februar 2026.






