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Pakistan attackiert Ziele an afghanischer Grenze

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Pakistan hat nach eigenen Angaben mehrere Terrorcamps und Verstecke der pakistanischen Taliban sowie der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Grenzgebiet zu Afghanistan angegriffen. Das teilte das Informationsministerium auf der Plattform X mit. Bei den Angriffen auf sieben Ziele habe es sich um eine Vergeltungsmaßnahme für jüngste Selbstmordanschläge unter anderem nahe der Hauptstadt Islamabad gehandelt.

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Pakistan verfüge über eindeutige Beweise, dass diese Terrorakte im Auftrag der Anführer der jeweiligen Terrorgruppen in Afghanistan verübt worden seien, hieß es weiter. Genauere Angaben zum Ort der Angriffe gab es nicht. Die Angaben der pakistanischen Regierung ließen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Afghanische Medien berichteten, es seien Ziele in den afghanischen Provinzen Nangarhar und Paktika getroffen worden. Eine offizielle Reaktion aus Kabul gab es zunächst nicht.

Die Angriffe vor allem der pakistanischen Taliban auf pakistanische Sicherheitskräfte und staatliche Einrichtungen führen seit Monaten zu massiven Spannungen zwischen den Nachbarländern Afghanistan und Pakistan. Im Herbst vergangenen Jahres kam es zu kurzzeitigen militärischen Auseinandersetzungen an der Grenze. Pakistan flog auch Luftangriffe auf Afghanistan. Pakistan wirft den Taliban in Afghanistan vor, Kämpfern der pakistanischen Taliban (TTP) Schutz zu gewähren. Kabul bestreitet das.

Friedensverhandlungen unter der Vermittlung von Katar und der Türkei brachten zuletzt keine anhaltende Einigung. Für neue Spannungen sorgte Anfang Februar ein Anschlag mit 36 Toten auf ein schiitisches Gemeindehaus nahe Islamabad. Der IS reklamierte den Anschlag für sich. Pakistan machte einen Afghanen als Drahtzieher für den Anschlag verantwortlich.

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