von
Der ukrainische Generalstab teilte mit, es seien wichtige Objekte des militärisch-industriellen Komplexes und der Logistik des Feindes getroffen worden. Bei dem Angriff wurden demnach Marschflugkörper des Typs Flamingo eingesetzt. Ziel sei ein für die Herstellung von Interkontinentalraketen und Raketen der Typen Kinschal, Iskander und Oreschnik wichtiger Rüstungsbetrieb in der Stadt Wotkinsk rund 50 Kilometer nordöstlich von Ischewsk gewesen. Bewohner in der Region westlich des Uralgebirges veröffentlichten auch Aufnahmen in sozialen Netzwerken von einem Brand und Schäden.
Angriffe gab es dem ukrainischen Generalstab zufolge auch auf der von Russland schon 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim. Dort seien Wachschiffe und Flugzeuge Ziele gewesen, hieß es. Das Ausmaß der Schäden dort wie in Udmurtien werde noch geprüft, hieß es.
Das russische Verteidigungsministerium teilte am Samstag mit, dass die Flugabwehr unter anderem fünf Flamingos und mehr als 170 Drohnen abgeschossen habe. Zu Schäden oder den genauen Orten machte das Ministerium wie fast immer keine Angaben.
Russische Militärblogger meldeten einen Angriff, der einen Brand in einer Gasverarbeitungsanlage in der südostrussischen Stadt Samara ausgelöst habe. Eine offizielle Stellungnahme aus der Region Samara lag dazu nicht vor. Die staatliche Nachrichtenagentur TASS berichtete von einem Angriffsversuch in der Region Tatarstan. Mit Drohnen würden Produktionsanlagen in Almetjewsk ins Visier genommen. Details werden zunächst nicht bekannt.
In der Ukraine rücken russische Streitkräfte unterdessen laut dem Verteidigungsministerium in der Region Donezk vor. Dort sei die Ortschaft Karpiwka eingenommen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur RIA.
Die Ukraine wehrt sich seit fast vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. An diesem Dienstag (24. Februar) ist der Jahrestag des Beginns der Invasion, die in ihr fünftes Jahr geht.





