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Eine Stellungnahme der Hisbollah lag zunächst nicht vor. Die Angriffe zählen zu den schwersten im Osten des Libanon in den vergangenen Wochen.
Sie stellen eine neue Belastungsprobe für die brüchige Waffenruhe dar, auf die sich Israel und die Hisbollah 2024 unter Vermittlung der USA geeinigt hatten. Das Abkommen sollte die über einjährigen gegenseitigen Angriffe beenden, aus denen die vom Iran unterstützte Miliz geschwächt hervorgegangen ist. Beide Seiten werfen sich seither jedoch immer wieder Verstöße gegen die Vereinbarung vor.
Unabhängig davon griff das israelische Militär nach eigenen Angaben ein Kommandozentrum der Hamas im Gebiet Ain al-Hilweh im Süden des Libanon an. Von dort aus hätten Extremisten operiert.
Die Hamas verurteilte den Angriff auf das dicht besiedelte palästinensische Flüchtlingslager nahe Sidon. Die Palästinenser-Organisation wies die Darstellung Israels zum Ziel des Angriffs zurück. Das getroffene Gebäude gehöre den gemeinsamen Sicherheitskräften, die für die Ordnung in dem Lager zuständig seien.




