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Zudem sei Unterstützung für weitreichende Artilleriesysteme sowie für die Produktion von Drohnen und Raketen angekündigt worden, sagte er. Allein die Niederlande hätten Unterstützung für mehr als 700 Marschflugkörper versprochen.
"Die vollständigen Auswirkungen und die gesamte Bedeutung dieser Zusagen werden wir erst in einigen Stunden überblicken können, weil heute wirklich sehr viele unterschiedliche Ankündigungen gemacht wurden", sagte Fedorow. Schon jetzt sehe man jedoch, dass sich das Gesamtvolumen auf etwa vier Milliarden Dollar belaufen dürfte - möglicherweise sogar mehr.
Zuvor hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj, der an dem NATO-Treffen teilnahm, unter anderem die unzureichende Finanzierung für neue Robotersysteme und weitreichende Artilleriemunition durch die Partnerstaaten beklagt. Er rief die Partner zudem auf, Unterstützungszusagen nicht für den NATO-Gipfel in knapp drei Wochen aufzuheben. "Russland greift uns jeden Tag an", sagte er in Brüssel.
Das Treffen der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe wurde vom deutschen Verteidigungsminister Boris Pistorius und seinem britischen Kollegen Dan Jarvis geleitet. Pistorius hatte bereits in der Früh angekündigt, dass sich Deutschland mit 200 Millionen Dollar an der Beschaffung von Patriot-Abfangflugkörpern über das sogenannte Purl-Programm beteiligen will. Die Initiative sieht vor, dass in den USA hergestellte Munition und Waffen an die europäischen Verbündeten und Kanada verkauft werden - und diese sie dann der Ukraine zur Verfügung stellen.
Großbritannien will der Ukraine bis Ende des Jahres 150.000 Drohnen liefern - hinzu kommen 350 Luftabwehrraketen und Radarsysteme. Das kündigte Verteidigungsminister Jarvis an. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm teil. Finanziert wird das gut 750 Millionen Pfund (rund 865 Millionen Euro) schwere Paket durch den Erlös aus eingefrorenen russischen Vermögen.





