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Neben Staatspräsident Jakov Milatović waren Premierminister Milojko Spajić sowie Außenminister Ervin Ibrahimović anwesend, hieß es in einer Aussendung. Im Zentrum der Gespräche seien der EU-Beitritt und die Zusammenarbeit in Wirtschaft, Energie und Sicherheit gestanden. Man stehe an Montenegros Seite, sagte Meinl-Reisinger. "Das tun wir aus Überzeugung, aber auch im eigenen Interesse: Kaum ein Land hat von früheren Erweiterungen so profitiert wie Österreich."
Die Außenministerin unterstrich zudem den laut Erhebungen deutlichen Rückhalt für den EU-Beitritt in der Bevölkerung Montenegros. Österreich zähle zu den großen ausländischen Investoren im Land und sei besonders im Bank- und Versicherungswesen sowie in der Infrastrukturentwicklung erfolgreich. Außerdem gebe es eine langjährige militärische und polizeiliche Zusammenarbeit. "Die EU und der Westbalkan stehen vor denselben Bedrohungen: Hybride Angriffe, gezielte Desinformation und Einflussnahme von außen setzen unsere Demokratien unter Druck", so Meinl-Reisinger. Im April 2027 sei deshalb eine internationale Konferenz zu diesem Thema in Wien geplant.
Das Slavkov-Format aus Österreich, Tschechien und der Slowakei dient der informellen Zusammenarbeit. Es gehe etwa um gemeinsame Positionen zu europäischen Zukunftsfragen. Österreich hat derzeit den Vorsitz.
