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"So sieht echte Integration aus", erklärte der US-Sondergesandte für Syrien und den Irak, Tom Barrack, am Dienstag. Barrack würdigte die Einigung als diplomatische Lösung zwischen früheren Gegenspielern mit unterschiedlichen Standpunkten. Dadurch werde die Souveränität Syriens gestärkt.
Die USA hatten die SDF 2015 mit aufgebaut und über Jahre als wichtigen Partner im Kampf gegen die Jhadisten-Miliz Islamischer Staat (IS) unterstützt. Nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Bashar al-Assad Ende 2024 wandten sich die USA verstärkt der neuen Führung in Damaskus zu.
Die Auflösung folgt auf ein Abkommen, das im Jänner mit der Regierung des Übergangspräsidenten Ahmed al-Sharaa geschlossen wurde. Nach dem Beginn des syrischen Bürgerkriegs im Jahr 2011 hatten die Kurden im Norden des Landes eine Selbstverwaltung mit eigenen Institutionen und Streitkräften aufgebaut.
Die kurdische SDF-Kämpfer hatten einen erheblichen Anteil am militärischen Sieg einer internationalen Koalition über die Jihadisten-Miliz Islamischer Staat (IS) im Jahr 2019. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht verfügten die SDF über rund 100.000 kurdische und arabische Kämpfer und kontrollierten große Teile des ölreichen Nordens und Nordostens Syriens.
Das im Jänner zwischen den syrischen Kurden und al-Sharaas Regierung geschlossene Abkommen sieht die vollständige Integration der kurdischen Verwaltung in den syrischen Staatsapparat und die Stationierung syrischer Sicherheitskräfte in von Kurden bewohnten Regionen vor. Al-Sharaa hatte im Jänner zudem ein Dekret unterzeichnet, das den Kurden Minderheitenrechte gewährt. Abdi erklärte, Syrien sei nun in "eine neue Phase unter den Vorzeichen des Friedens und der Teilhabe" eingetreten.
(FILES) Syrian Democratic Forces (SDF) commander-in-chief Mazloum Abdi, speaks during a press conference in Syria's northeastern city of Hasakeh on December 6, 2024. Syrian Kurdish leader Abdi said on August 20, 2026 that the integration of the Kurdish administration within Syria's state institutions was complete, nearly eight months after an agreement on the matter was reached. (Photo by Delil SOULEIMAN / AFP)
