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Außenminister Bruno Rodriguez erklärte in einem getrennten Beitrag, Kuba habe nach der UN-Charta das Recht auf legitime Selbstverteidigung. Wer Kuba angreifen wolle, nutze dafür falsche Vorwände. Eine Stellungnahme der US-Regierung lag zunächst nicht vor.
Einem Bericht des Nachrichtenportals "Axios" vom Sonntag zufolge hat der Karibikstaat mehr als 300 Militärdrohnen erworben und darüber beraten, diese für Angriffe auf den US-Marinestützpunkt Guantanamo Bay, US-Kriegsschiffe und Ziele in Florida einzusetzen.
US-Präsident Donald Trump strebt offen einen Regierungswechsel in Kuba an. In der vergangenen Woche meldete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider im US-Justizministerium, dass Staatsanwälte eine Anklage gegen den früheren kubanischen Staatschef Raul Castro planen. Hintergrund ist der Abschuss von zwei Flugzeugen der Hilfsorganisation Brothers to the Rescue durch Kuba im Jahr 1996. Eine Anklage gegen den 94-jährigen Castro wäre eine Verschärfung des Drucks durch die US-Regierung.
Die USA haben die Energieversorgung der Insel gekappt. In den vergangenen Wochen ist der Treibstoff knapp geworden, Strom ist oft nur für ein oder zwei Stunden am Tag verfügbar. Die Spannungen zwischen den Nachbarstaaten gehen auf die kommunistische Revolution unter Fidel Castro im Jahr 1959 zurück. In den Folgejahren verbündete sich Castro mit der Sowjetunion und enteignete Unternehmen sowie Ländereien von US-Bürgern, was den Grundstein für den jahrzehntelangen Konflikt legte. Aus dieser Zeit stammt auch das allgemeine Embargo der USA gegen die Insel, das bis heute in Kraft ist.
(FILES) Cuba's President Miguel Diaz-Canel speaks during the High-Level Segment for Heads of State and Government session at the United Nations climate summit in Dubai on December 1, 2023. Cuban President Miguel Diaz-Canel attributed on May 13, 2026 the “particularly tense” situation in the country’s electricity system to the energy blockade that the US government has been imposing on the island for more than three months. (Photo by Karim SAHIB / AFP)





