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Betroffen waren eine Tankstelle und ein Markt in der nordwestlichen Provinz al-Jawf. Die Miliz attackierte ihrerseits den Flughafen der Stadt Aden im Süden des Jemen und rechtfertigte den Angriff mit einem dort stationierten saudi-arabischen Militärflugzeug.
Aden ist unter Kontrolle der international anerkannten jemenitischen Regierung, hinter der eine von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition steht. Sie kämpft seit Jahren gegen die vom Iran unterstützte Houthi-Miliz, die weite Teile im Norden und Westen des Jemen kontrolliert, darunter die Hauptstadt Sanaa.
Im Juli zerbrach eine 2022 geschlossene fragile Waffenruhe, nachdem die Houthis einem iranischen Flugzeug die Landung in Sanaa erlaubt hatten. Seither greifen sich beide Konfliktparteien mit zunehmender Härte an. Außerdem verhängten die Houthis eine Blockade saudi-arabischer Häfen am Roten Meer. Seit dem Wiederaufflammen der Kämpfe wurden nach UNO-Angaben mehr als 1.600 Menschen getötet und mehr als 275.000 vertrieben.
Yemeni people inspect a damaged ambulance in front of Al-Thawra General Hospital in Taiz on October 22, 2026, after it was towed from Al-Shaqab front in Sabir Al-Mawadim district, south of Taiz, where it was reportedly targeted the day before while carrying wounded people during battles between Saudi-backed Yemeni government fighters and Yemen's Iran-backed Houthis. The Saudi-led coalition fighting the Houthis has launched hundreds of raids in Yemen backing the internationally recognised government since the start of the renewed fighting in the long-running civil war. The conflict, dormant for years, erupted again in July and intensified after the Houthis seized the country's Red Sea coast last month. (Photo by AHMAD AL-BASHA / AFP) /
