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Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA wurde bei einem Drohnenangriff auf das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ein Mitarbeiter getötet. Bei dem Opfer handelt es sich demnach um einen Schweißer der zentralen Reparaturwerkstatt der Anlage. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi erneuerte seine Forderung nach militärischer Zurückhaltung rund um das AKW. Wer für den Angriff verantwortlich ist, teilte die IAEA nicht mit.
Wie Selenskyj mitteilte, wurden zwei russische Kampfflugzeuge des Typs Suchoi Su-34 bei einem Raketenangriff am Boden zerstört. "Ich danke euch, Jungs, für das Ergebnis", sagte der ukrainische Präsident in einer Videobotschaft. Außerdem sei bei einer weiteren Attacke eine Startrampe für russische Iskander-Raketen beschädigt worden.
Nach Angaben der ukrainischen Marine gab es einen Angriff mit Neptun-Raketen auf den Militärflugplatz Marinowka im südrussischen Gebiet Wolgograd. Der Fliegerhorst ist über 450 Kilometer vom ukrainisch kontrollierten Gebiet entfernt.
Es wäre bereits der zweite erfolgreiche ukrainische Raketenangriff auf einen russischen Militärflugplatz im Oktober. Das russische Militär äußerte sich nicht dazu. Militärnahe russische Blogger bestätigten den Verlust indirekt. Unter anderem schrieb der Blogger "Fighterbomber": "Ich hoffe, dass die Erkenntnis, dass die Frontluftwaffe weiter und tiefer zurückgezogen werden muss, die obersten Befehlshaber noch rechtzeitig erreicht, bevor es nichts mehr gibt, was man zurückziehen könnte."
Su-34-Jets werden für den Abwurf der gefürchteten Gleitbomben eingesetzt. Mit Flügelkonstruktionen ausgestattete Gleitbomben werden aus großer Höhe und Dutzende Kilometer entfernt von der gegnerischen Flugabwehr auf Ziele abgeworfen.
