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Serie von Explosionen in westukrainischer Stadt Lwiw

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Bürgermeister Andrij Sadowyj spricht von "Terroranschlag"
©AFP, APA, HANDOUT
In der westukrainischen Großstadt Lwiw ist es zu einer Serie von Explosionen gekommen, die mindestens eine Polizistin getötet und weitere Sicherheitskräfte verletzt haben sollen. "Das war ein Terroranschlag", wurde Bürgermeister Andrij Sadowyj vom Nachrichtenportal "Kyiv Independent" zitiert. Er sprach demnach von 15 Verletzten und einer 23-jährigen Polizistin, die getötet worden sei. Näheres zu den Hintergründen war zunächst nicht bekannt. Explosionen gab es auch in Kiew.

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Laut einem Reporter hatten sich die Explosionen kurz nach Mitternacht ereignet. Das Portal zitierte eine Mitteilung der Staatsanwaltschaft, wonach die Sicherheitskräfte zunächst wegen eines angeblichen Einbruchs zu einem Geschäft nahe der Altstadt von Lwiw geeilt seien. Als sie dort ankamen, sei die erste Explosion ausgelöst worden - und eine zweite dann, als kurz darauf Verstärkung eintraf. Nicht alle Opfer hätten den Anschlag überlebt, teilte die ukrainische Nationalpolizei demnach mit. Laut Bürgermeister Sadowyj wurden auch zwei Autos beschädigt, darunter ein Streifenwagen.

Die Region Lwiw liegt im Westen der Ukraine an der polnischen Grenze. Die gleichnamige Stadt ist nur etwa 50 Kilometer Luftlinie vom EU-Gebiet entfernt.

Auch die ukrainische Hauptstadt Kiew wurde von heftigen Explosionen erschüttert. Das berichteten AFP-Journalisten Sonntagfrüh. Die Militärverwaltung der Stadt löste kurz vor den Explosionen wegen der Gefahr eines feindlichen Einsatzes ballistischer Waffen Luftalarm aus.

Die örtlichen Behörden erklärten, die Luftabwehr sei gegen Drohnen aktiv, die über der Region Kiew entdeckt worden seien. Angaben über Opfer gab es zunächst nicht. Kiew ist seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine vor fast genau vier Jahren regelmäßig Ziel russischer Raketen- und Drohnenangriffe.

Unterdessen attackierte Russland laut ukrainischen Angaben eine Oreo-Keksfabrik in der Ostukraine mit einer Rakete. Es habe keine Toten gegeben, jedoch sei ein Produktionsgebäude beschädigt worden, schrieb Außenminister Andrij Sybiha auf der Plattform X.

"Wenn russische Raketen solche Orte treffen, zielen sie nicht nur auf die Ukraine. Sie richten sich gegen amerikanische Geschäftsinteressen in Europa." Die Anlage in Trostjanez gehört dem US-Konzern Mondelez und war bereits 2022 schwer beschädigt worden. Eine Stellungnahme von Mondelez und dem Kreml liegt zunächst nicht vor.

This handout photo taken on February 22, 2026 from the Facebook page of Lviv Mayor Andriy Sadovy, shows people inspecting debris on a street following explosions in the western Ukrainian city of Lviv, which killed a policewoman and injured at least 15 people overnight in what local authorities called an "act of terror". (Photo by Handout / FACEBOOK PAGE OF LVIV MAYOR ANDRIY SADOVY / AFP) / RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / FACEBOOK PAGE OF LVIV MAYOR ANDRIY SADOVY" - HANDOUT - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS

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