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Ob die Exporte wieder aufgenommen würden, ließ sie offen und erklärte lediglich, das werde mitgeteilt werden. Sheinbaum betonte, die Entscheidungen des staatlichen Ölkonzerns Pemex stützten sich auf Verträge oder seien humanitär. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte vergangene Woche gemeldet, dass die mexikanische Regierung einen Stopp der Öllieferungen nach Kuba prüfe. Hintergrund seien Befürchtungen, Mexiko könnte wegen der Unterstützung Kubas ins Visier der USA geraten.
Trump hatte nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro durch US-Spezialkräfte am 3. Jänner angekündigt, den Öl- und Geldfluss von Venezuela nach Kuba zu unterbinden. Venezuela, einst wichtigster Versorger der Insel, hat Schifffahrtsdaten zufolge seit etwa einem Monat kein Öl mehr geliefert. Damit kommt Mexiko eine Schlüsselrolle zu: Pemex exportierte in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 rund 19.200 Barrel (je 159 Liter) Rohöl und Ölprodukten pro Tag nach Kuba.
Mexico's President Claudia Sheinbaum gestures during her daily press conference at Palacio Nacional in Mexico City on January 12, 2026. Sheinbaum said that she had discussed her country's security and sovereignty with Donald Trump after the US president threatened ground attacks against drug cartels, following the overthrow of Venezuelan President Nicolas Maduro amid bombings on January 3. (Photo by Alfredo ESTRELLA / AFP)





