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"Ihr geht in die Geschichte ein", rief er den Demonstrierenden zu Beginn der Veranstaltung um kurz vor 14.00 Uhr zu. Dass so viele Menschen dem Aufruf zur Demo gefolgt seien, war für Mühlsteiger "berührend" und "ergreifend". Die Bevölkerung stehe hier nun "erhobenen Hauptes", hielt der Ortschef fest.
Am Brenner sei jedenfalls eine "Schmerzgrenze erreicht", sagte Mühlsteiger und verwies auf die Millionen Fahrzeuge, die jährlich durch das Nadelöhr fahren. "Wir dürfen uns unser Land nicht nehmen lassen", verdeutlichte er und fügte hinzu: "Die Bevölkerung war vor der Autobahn hier" - dafür erntete er prompt frenetischen Applaus von den Teilnehmenden.
Auch der Bürgermeister der Gemeinde Matrei am Brenner, Florian Riedl (ÖVP), ergriff das Wort. Der Verkehrssprecher der ÖVP im Tiroler Landtag bezeichnete den Transitverkehr als Problem des gesamten Landes. Es sei wesentlich, hier eine gemeinsame Position zu finden.
Verdeutlicht wurde dies indes dadurch, dass Vertreter aller Landtagsparteien aufmarschiert waren. Neben Tirols Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP), der allerdings als "Privatperson" angereist war - was von den Demo-Teilnehmern in Gesprächen mehrfach hörbar kritisiert wurde - nahm auch Landeshauptmannstellvertreter Philip Wohlgemuth (SPÖ) teil. Zudem mischten sich auch die Chefs der Oppositionsparteien unter die demonstrierende Bevölkerung: FPÖ-Chef Markus Abwerzger, Liste-Fritz-Obfrau Andrea Haselwanter-Schneider, Grünen-Landessprecher Gebi Mair und NEOS-Frontfrau Birgit Obermüller.






