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Der seit 2022 mehrmals verlängerte "Wohnschirm" läuft bis Ende 2029, bereitgestellt werden aktuell 28 Mio. Euro pro Jahr. Die Zahlen der bewilligten Anträge würden zeigen, dass der Wohnschirm wirkt, erklärte Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) in einer Stellungnahme. "Der Wohnschirm ist kein Luxus, sondern ein wichtiges Instrument unseres Sozialstaats". Deshalb sei er trotz der schwierigen budgetären Situation verlängert worden.
Der Wohnschirm setzt sich aus drei Bereichen zusammen. Im Bereich "Miete", wo von Delogierung bedrohte Personen unterstützt werden, gab es seit März 2022 bis Ende Juli dieses Jahres 18.736 bewilligte Anträge. 17.086 davon für die Wohnungssicherung, 1.650 für einen Wohnungswechsel. Besonders profitierten Frauen: 53 Prozent aller unterstützten Erwachsenen waren weiblich. In 44 Prozent der unterstützten Haushalte lebten minderjährige Kinder. Bei 45 Prozent dieser Haushalte waren die Eltern Alleinerziehende. Die Unterstützten erhielten im Durchschnitt 2.732 Euro zur Wohnungssicherung, im Fall eines Wohnungswechsels waren es 3.095 Euro.
Beim "Wohnschirm Energie", der bei der Vermeidung von Energieabschaltungen hilft, gab es seit Jänner 2023 33.599 bewilligte Anträge. Unterstützt werden konnten damit laut Sozialministerium 90.827 Personen. Im Durchschnitt wurden 1.570 Euro ausgeschüttet. Im dritten Bereich - dem "Housing First" - wurden 1.815 wohnungslose Menschen unterstützt, 31 Prozent davon waren Kinder. Insgesamt wurden 737 leistbare Wohnungen vermittelt.
