Bernhard Lamprecht Geschäftsführer Lakeside Park
©Lakeside Park:Der 54-Jährige bleibt an der Spitze von Lakeside Park in Klagenfurt am Wörthersee, Technologiepark Villach und dem entstehenden Technologiepark Lavanttal.
Bernhard Lamprecht bleibt Geschäftsführer der Kärntner Technologieparks. Der 54-jährige Kärntner führt damit auch in den kommenden fünf Jahren den Lakeside Science & Technology Park in Klagenfurt am Wörthersee, den Technologiepark Villach sowie den im Aufbau befindlichen Standort im Lavanttal. Vorausgegangen war ein gesetzlich vorgesehenes, mehrstufiges Auswahlverfahren, in dem Lamprecht laut Angaben aus dem Umfeld der Betreiber unter den bestgereihten Kandidaten lag.
Ein Park als Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft
Der Lakeside Park gilt als zentraler Knotenpunkt für Kooperationen von Unternehmen, Forschung und Bildung in Kärnten. Am Standort arbeiten mehr als 70 Unternehmen mit über 1.800 Beschäftigten, dazu kommen mehrere Forschungseinrichtungen und Infrastrukturangebote wie der 5G Playground und eine Indoor-Drohnenhalle, die als Europas größte ihrer Art beschrieben wird.
Die Technologiepark-Struktur soll dabei weniger als klassischer Gewerbestandort funktionieren, sondern als vernetzter Raum, in dem Unternehmen, Talente und Forschungseinrichtungen Projekte gemeinsam entwickeln. Genau dieses Zusammenspiel hebt auch die BABEG, die Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft, als Leitidee der drei Standorte hervor.
Karriere zwischen Wien und Kärnten
Lamprecht studierte berufsbegleitend Immobilienwirtschaft und war rund zwei Jahrzehnte in der internationalen Projektentwicklung tätig, bevor er nach Kärnten zurückkehrte. Zuletzt verantwortete er bei der Bundesimmobiliengesellschaft im Asset Management laut Berichten die österreichischen Universitätsstandorte.
Seit fünf Jahren leitet Lamprecht den Lakeside Park sowie den High Tech Campus in Villach, der als Technologiepark Villach firmiert. Für das Lavanttal ist ein dritter Standort entlang der Koralmbahn-Achse geplant, der die Innovationslandschaft in Kärnten erweitern soll.
Blick nach vorn: Koralmbahn-Achse und internationale Sichtbarkeit
Inhaltlich setzt Lamprecht für die nächste Periode auf den Ausbau der Standorte als „international sichtbare Innovationsräume“, in denen Kooperation als Standortfaktor organisiert wird. Konkrete Ausbaupläne gibt es demnach in Klagenfurt und Villach, im Lavanttal wird ein Baubeginn für 2027 genannt.






