Beim Happy New Year Get-together in Wien präsentierte das iab austria seinen neu gewählten Vorstand. Zentrale Themen zum Auftakt des Digitaljahres waren internationaler Austausch, digitale Souveränität und Qualitätsstandards.
Branchentreffen zum Jahresauftakt
Über 100 Vertreterinnen und Vertreter der heimischen Digitalwirtschaft sind der Einladung des neu gewählten Präsidiums des iab austria zum traditionellen Happy New Year Get-together gefolgt. Das Treffen fand in der Wiener Rinkhy-Bar statt und markierte den inhaltlichen und personellen Auftakt des neuen Digitaljahres.
Angeführt wird das interactive advertising bureau austria in der neuen Funktionsperiode von Präsident Hannes Wurzwallner (cptr Austria) und Vizepräsidentin Rut Morawetz. Gemeinsam mit dem neu formierten Vorstand stellten sie die inhaltlichen Schwerpunkte für die kommenden Jahre vor.
Fokus auf internationale Vernetzung
Ein zentrales Anliegen des neuen Vorstands ist der verstärkte Austausch mit dem iab Europe und dem iab US. Ziel ist es, den Digitalstandort Österreich im internationalen Wettbewerb zu positionieren und stärker in globale Diskurse einzubinden. Themen wie Künstliche Intelligenz, die wachsende Marktmacht großer Plattformen sowie Fragen nach Transparenz, Verantwortung und fairen Wettbewerbsbedingungen standen dabei im Mittelpunkt.
Laut Wurzwallner spiegeln die Herausforderungen in Österreich jene wider, die auch international diskutiert werden. Das iab austria wolle diese Impulse sowohl auf europäischer als auch auf nationaler Ebene einbringen und sich im Dialog mit politischen Entscheidungsträger:innen positionieren.
Kontinuität und Weiterentwicklung
Vizepräsidentin Rut Morawetz verwies auf Initiativen der vergangenen zwei Jahre, darunter neue Arbeitsgruppen und eine stärkere politische Verankerung des Verbands. Viele dieser Maßnahmen würden nun ihre Wirkung entfalten. Für die kommende dreijährige Zusammenarbeit im Vorstand setzte das Präsidium auf Kontinuität, Verantwortung und Gestaltungswillen.
Als zentrale Themen nannte Morawetz unter anderem digitale Souveränität, Medienqualität und den Umgang mit Fake News. In einem dynamischen Marktumfeld verstehe sich das iab austria als strukturgebender Rahmen für Orientierung und Dialog.
Mitgliederbeteiligung und Ausbildungsinitiativen
Parallel zum Jahresauftakt startete das iab austria eine Mitgliederbefragung. Ziel ist es, zentrale Themenfelder gemeinsam mit den Mitgliedern zu definieren und die strategische Ausrichtung für die kommenden drei Jahre mitzugestalten. Ab 2026 sollen zudem Ausbildungsangebote und neue Eventformate stärker auf die Bedürfnisse der Mitglieder zugeschnitten werden.
Geschäftsführerin Ursula Gastinger kündigte ein ambitioniertes Veranstaltungsjahr an, das auf Vernetzung, Austausch und nachhaltige Stärkung des Digitalstandorts Österreich abzielt.
Neuer Vorstand
Der neue Vorstand setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Medienhäusern, Agenturen, Technologieunternehmen und Marken zusammen. Neben Präsident und Vizepräsidentin gehören dem Gremium unter anderem Lena Artes-Stockinger, Michael Buchbinder, Josip Cukic, Birgit Gänsbacher, Philip Miro, Stephanie Mauerer, Maximilian Mondel, Helene Roba, Nina Santner, Fritz Strobl und Christoph Szüts an. Als Rechnungsprüfer fungieren Andreas Janzek und Bernd Platzer.







