Von Figlmüller bis Neni: Die Süderweiterung wird ab 2027 zur kulinarischen Visitenkarte der Stadt.
Kulinarische Offensive zur Inbetriebnahme 2027
Der Flughafen Wien macht Ernst mit seinem Anspruch, internationale Drehscheibe und zugleich Botschafter der Stadt zu sein. Mit der Präsentation der Gastronomiepartner für die Terminal 3 Süderweiterung steht fest, dass Reisende ab 2027 eine außergewöhnlich dichte Auswahl renommierter Wiener Gastronomiebetriebe erwartet. Namen wie Figlmüller, Do & Co, Café Landtmann, Mochi, Neni oder Aida stehen künftig für Wiener Kulinarik direkt am Airport.
Mit der geplanten Inbetriebnahme der Süderweiterung im zweiten Quartal 2027 erweitert der Flughafen Wien seine Gastro und Retailflächen um rund 10.000 Quadratmeter. Insgesamt sollen etwa 30 neue Restaurants und Shops entstehen. Präsentiert wurden die künftigen Partner im Wiener Rathaus durch Flughafen Wien Vorstand Julian Jäger gemeinsam mit Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und WienTourismus Geschäftsführer Norbert Kettner.


© Flughafen Wien
Anspruch auf internationales Spitzeniveau
Der Anspruch ist klar formuliert. Der Flughafen versteht sich für Millionen Reisende als erster und letzter Berührungspunkt mit Wien. Künftig soll dieser Eindruck nicht nur architektonisch, sondern auch kulinarisch geprägt sein. Michael Ludwig spricht von starken Botschaftern der Stadt, die zeigen, wie vielfältig und hochwertig Wiener Lebensart heute schmeckt.
Auch Julian Jäger betont den strategischen Schritt. Während viele internationale Airports auf einzelne regionale Gerichte setzen, bringe der Flughafen Wien die gesamte kulinarische Vielfalt der Stadt in den Terminal. Die Dichte an Top Marken sei vergleichbar mit jener im Stadtzentrum und ein bewusster Schritt in Richtung 5 Sterne Niveau.
Die Auswahl der Gastronomiebetriebe deckt ein breites Spektrum ab. Figlmüller bringt sein international bekanntes Wiener Schnitzel in ein rund 700 Quadratmeter großes Full Service Restaurant. Do & Co erweitert seine seit Jahren etablierte Präsenz am Airport um das Café Demel, eine Do & Co Bar sowie das Selbstbedienungskonzept Henry. Erstmals vertreten ist das Café Landtmann mit dem Format Landtmann Daily im zentralen Foodcourt.


© Flughafen Wien
Klassiker und moderne Konzepte unter einem Dach
Moderne Konzepte ergänzen die Klassiker. Mochi eröffnet mit o.m.k by Mochi ein Restaurant für urbane Fusionsküche, während Neni mit einem Deli Konzept schnelle Levante inspirierte Gerichte anbietet. Die Familie Barbaro bringt mit Barbaro all’aeroporto erstmals neapolitanische Pizza an den Flughafen. Für Cocktails steht die Szenebar Tür 7 mit der Viennity Bar. Vegane Eisspezialitäten von Veganista und frische Juices von JuiceFactory runden das Angebot ab.
Betrieben werden die Konzepte von den international erfahrenen Airport Gastronomen SSP Austria und Lagardère Travel Retail Austria. Beide Unternehmen sind auf die besonderen Anforderungen von Flughäfen spezialisiert, von komplexen Sicherheitsprozessen bis zu stark schwankenden Passagierströmen.
Die Terminal 3 Süderweiterung ist Teil eines umfassenden Ausbauprogramms. Auf insgesamt rund 70.000 Quadratmetern entstehen neue Einkaufs und Gastronomieflächen, großzügige Lounges, zusätzliche Bus Gates sowie eine zentrale Sicherheitskontrolle auf modernstem technischen Stand. Der Flughafen Wien will damit den Schritt von derzeit vier auf fünf Sterne im internationalen Skytrax Ranking schaffen.
Mit der Entscheidung für Wiener Spitzenbetriebe setzt der Flughafen ein deutliches Signal. Die kulinarische Identität der Stadt wird künftig dort erlebbar, wo Wien täglich von der Welt betreten und verlassen wird.







