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Valentinstag in Wien: Zwei Drittel wollen schenken, Ausgaben steigen

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Wiener Handelsobfrau Margarete Gumprecht

©Florian Wieser

Umfrage im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien sieht höhere Kaufbereitschaft und im Schnitt 60 Euro pro Person, insgesamt werden rund 50 Millionen Euro erwartet

Wien bleibt zum Valentinstag spendabel. Laut einer aktuellen Umfrage der KMU Forschung Austria im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien planen heuer 66 Prozent der Wienerinnen und Wiener, rund um den 14. Februar ein Geschenk zu kaufen. Das sind zehn Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Kaufintention legt deutlich zu

Die höhere Bereitschaft zu schenken wertet die Wirtschaftskammer Wien als positives Signal für den Handel. „Mehr Menschen schenken und sie sind bereit, wieder etwas mehr Geld dafür auszugeben“, sagt Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien. Zusätzliche Nachfrage erwartet sie vor allem in Blumenläden, Süßwarenhandel, Gastronomie, Kosmetik sowie Mode.

Rund 50 Millionen Euro Gesamtausgaben erwartet

Die durchschnittlichen Ausgaben steigen laut Umfrage auf 60 Euro pro Person, das sind zehn Euro mehr als 2025. In Summe ergibt das ein erwartetes Ausgabenvolumen von rund 50 Millionen Euro in Wien.

Partner im Fokus, Verlobte besonders schenkfreudig

Am häufigsten werden Partnerinnen und Partner beschenkt. Acht von zehn Männern und sieben von zehn Frauen planen demnach ein Präsent für die bessere Hälfte. Besonders hoch ist die Schenkungsabsicht bei Verlobten, danach folgen verheiratete Personen sowie Menschen in eingetragenen Partnerschaften. 22 Prozent geben an, enttäuscht zu sein, wenn sie keine Aufmerksamkeit bekommen, 12 Prozent der Frauen wären hingegen erleichtert, wenn es kein Geschenk gibt.

Blumen bleiben Klassiker, Süßes und Restaurantgutscheine folgen

Bei den Geschenken dominieren weiterhin Blumen und Pflanzen mit 40 Prozent. Dahinter liegen Süßigkeiten wie Schokolade und Pralinen mit 37 Prozent. Gutscheine für Restaurantbesuche erreichen 31 Prozent, Parfums und Kosmetikprodukte 23 Prozent.

Stationärer Handel bleibt erste Wahl

Der Einkauf findet überwiegend vor Ort statt: 77 Prozent kaufen im stationären Handel, 34 Prozent nutzen zusätzlich Online-Angebote. Zudem bleibt der Valentinstag ein Last-minute-Geschäft, viele Besorgungen erfolgen erst wenige Tage vor dem 14. Februar. Gumprecht verweist dabei auf einen Vorteil der Geschäfte in den Wiener Einkaufsgrätzeln: Produkte ansehen, Inspiration im Laden holen, Auswahl persönlich treffen.

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