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Das hänge auch mit seiner etwas privilegierten Situation zusammen. "Einmal bin ich nicht mehr der Jüngste, zweitens bin ich auch Musiker", sagte Regener, Sänger und Trompeter der Indieband Element of Crime, der Deutschen Presse-Agentur. "Und das ist auch das, was ich eigentlich immer mache. Schriftsteller bin ich in dem Moment, in dem ich an einem Roman schreibe. Aber Musik spielt man immer. Ich kann mir auch schlecht vorstellen, das nicht zu machen."
Mit der Literatur ist das bei ihm anders: "Bei der Romanschriftstellerei ist es so, wenn da eine gute Idee für einen Roman ist, dann schreibt man den, und wenn da keine gute Idee ist, dann schreibt man keinen", sagte er. "Ich bin Gott sei Dank nicht darauf angewiesen, mich hinzusetzen und zu sagen, ich bin Berufsschriftsteller und muss jetzt irgendwas schreiben."
Nach dem Roman ist bei Regener jedenfalls nicht vor dem Roman. "Im Augenblick sind wir eher dabei, neue Songs zu schreiben. Alben und Romane wechseln sich ganz genau ab", sagte er. "Während ich an einem Roman schreibe, könnte auch ich nicht an einem Song schreiben."
Regeners neuer Roman spielt im West-Berlin des Jahres 1980, diesmal am Tag vor dem Heiligen Abend, und erzählt - unter anderem - die Geschichte der Lehmann-Brüder "Frankie und Freddie". Er erscheint 25 Jahre nach Regeners Romandebüt "Herr Lehmann". Am 13. und 14. November stellt der Autor das Buch im Wiener Rabenhof vor.
(S E R V I C E - Sven Regener: "Frankie und Freddie", Galiani Verlag, 288 Seiten, 25,50 Euro; Buchpräsentation: 13. und 14. November im Wiener Rabenhof, https://www.rabenhoftheater.com/programm/sven-regener )
