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Sänger Patrick Bruel sagt Konzerte nach Protesten ab

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Patrick Bruel steht unter Druck
©FRANCOIS LO PRESTI, Afp, APA
Der französische Sänger und Schauspieler Patrick Bruel (67) hat am Dienstag eine Reihe von Konzerten abgesagt, die er ab Oktober geplant hatte. Gegen ihn war es zu Protesten gekommen, nachdem im Juni ein Ermittlungsverfahren wegen Sexualdelikten gegen ihn eingeleitet worden war. Er beteuert seine Unschuld und ist bereit, sich vor Gericht zu verteidigen.

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"Ich stelle fest, dass diese Tournee heute zu etwas anderem geworden ist. Sie ist zum Symbol einer Debatte geworden, die über sie hinausgeht", schrieb er auf Instagram. "Ich weigere mich, das Publikum und die Teams in eine Debatte hineinzuziehen, die in einem Konzertsaal nichts zu suchen hat", so Bruel. "Und vor allem weigere ich mich, sie dem geringsten Risiko auszusetzen. Ich entscheide mich für Besonnenheit."

Gegen den Sänger war im Juni ein Ermittlungsverfahren wegen Vergewaltigung, versuchter Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Belästigung im Zeitraum von 2008 bis 2019 eingeleitet worden, nachdem er zwei Tage in Polizeigewahrsam verbracht hatte. Er ist eine weitere prominente französische Persönlichkeit, die sich im Zuge der #MeToo-Bewegung verantworten muss. Filmstar Gérard Depardieu war im vergangenen Jahr wegen sexueller Nötigung zweier Frauen am Filmset zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten verurteilt worden.

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