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Krumbiegel äußerte sich besorgt über einen weltweiten "Rückfall in nationalstaatliche und völkische Gedanken". Die politischen Entwicklungen seien "ziemlich beängstigend, und das nicht nur im Osten". Aber es sollte hinterfragt werden, "warum die Leute so dermaßen am Rad drehen". Den Menschen müssten wieder Angebote gemacht werden, die ihr Leben besser machten und nicht alles kaputtgespart werden.
Krumbiegel bezeichnete Musik als "echte Zauberwaffe", mit der man Menschen emotional erreichen könne, ohne sie zu belehren. "Aber man sollte trotzdem seine Meinung sagen." Er sei in seinen Texten zuletzt politischer geworden. "Das hat mir nicht nur Freunde gemacht, aber das ist dann eben so, da muss ich durch." Kritik vertrage er gut, Hass im Netz ignoriere er inzwischen, sagte der Sänger. Er lese Kommentare häufig gar nicht mehr - auch aus Gründen der "emotionalen Hygiene".
