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"Es geht dabei nicht um die Belastung österreichischer Unternehmen oder unabhängiger Musikschaffender", heißt es in dem von 200 Menschen aus verschiedensten Sparten der Musikwirtschaft unterzeichneten Brief. Das Anliegen unterstützen auch heimische Künstlerinnen und Künstler unterschiedlichster Genres - von 5/8erln in Ehr'n über Bibiza, Birgit Denk, den Nockis und den Seern bis hin zu Wanda und Wolfgang Ambros.
"Es geht um die Reinvestition eines kleinen Teils jener Umsätze, die am österreichischen Markt erwirtschaftet werden, in die Zukunft österreichischer Musik." Laut Gesetzesentwurf sollen Anbieter, die im Inland einen Umsatz von über zwei Millionen Euro pro Jahr mit u.a. Abos oder Werbung generieren, künftig einen Beitrag von fünf Prozent leisten.
Auch Austrian Composers Association (ACOM) sprach sich in einer Aussendung für die geplante Abgabe aus. "Wer in Österreich mit kulturellen und audiovisuellen Inhalten wirtschaftlich erfolgreich ist, sollte auch einen angemessenen Beitrag zur heimischen Kreativwirtschaft leisten", heißt es. "Es geht dabei nicht um Technologiefeindlichkeit, sondern um faire Rahmenbedingungen in einem Markt, der sich in den vergangenen Jahren stark zugunsten großer Plattformen verschoben hat."






