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Im Mittelpunkt des Buchs steht Samara, eine junge Frau, die nach dem Studium nach Berlin zieht, sich dort nicht wohlfühlt und kurzerhand in die Berge aufbricht. In St. Moritz beginnt die zuvor stets angepasste Musterschülerin zu lügen, zu mogeln und schließlich, andere Identitäten anzunehmen. "Das ist eine Hochstaplerinnen-Geschichte", so die 30-Jährige im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.
Wahl hat sich beim Schreiben nach eigenen Worten von ihrer Hauptfigur anstecken lassen. "Ich wurde selbst parallel auch dreister", sagte sie. Mit der Dreistigkeit der Protagonistin zu spielen und sich in die Rolle "reinzutasten", habe auch ihr Leben beeinflusst. Das Buch handle auch vom Drang nach Freiheit. "Dieser Freiheitsdrang ist schon etwas, das mich mit meinem Beruf beschäftigt, weil ich eben selbstständig bin und eigentlich so eine maximale Freiheit habe, die eben auch Angst macht."
Wahls Bücher standen monatelang an der Spitze der Bestsellerlisten und haben viele Fans. Zuletzt erschien im Vorjahr der Roman "Die Assistentin".






