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Deren zu erwartende Schwermut nahm bereits der überraschend melancholisch gestaltete Beginn des weltweit übertragenen Abends vorweg. Ein Einspieler mit einem schwulen Paar, das über die Jahrzehnte hinweg ESC miteinander schaut, bis einer der beiden verstirbt, ging nahtlos über in den hinterbliebenen Partner am Klavier. Zu diesem gesellt sich dann das jüngere Alter Ego des Toten mit der Aussage: "Das ist der Eurovision Song Contest. Du wirst nie alleine sein."
Nach dieser etwas unheimlichen Ansage aus der Geisterwelt übernahm Schlagerlegende Vicky Leandros das Zepter, die bereits 1967 beim ersten Song Contest in Wien dabei war und ihren damaligen Titel "L'amour est bleu" erneut zum Besten gab. Flankiert wurde die 73-Jährige von den Geistern der vergangenen Weihnacht - äh der vergangenen Song Conteste.
Dann schlug die Stunde für den ersten Auftritt des Moderationsduos Victoria Swarovski und Michael Ostrowski, die polyglott und im Glamouroutfit die ESC-Welt begrüßten und damit die heiße Phase der Wiener ESC-Woche endgültig einläuteten. Die Entscheidung über Wohl und Wehe für die 15 Acts wird dann gegen 23.30 Uhr erwartet.
(S E R V I C E - www.eurovision.com )





