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Ihr provokanter und erfolgreicher Song "Etienne" von 1987 sorgte durch seinen anzüglichen Text für Aufsehen. Nicht weniger skandalträchtig war das dazugehörige Schwarz-Weiß-Musikvideo, in dem Patti in einem Mieder und Netzstrümpfen auftrat.
Im Jahr darauf folgte der Hit "Let be must the Queen". Ähnlich große Erfolge blieben der Sängerin, die mit bürgerlichem Namen Patricia Porasse hieß, später aber verwehrt.
Ohnehin galt Pattis Leidenschaft eher dem Tanzen. Auch sonst ließ sich die Französin in ihrem künstlerischen Schaffen nicht auf eine Sparte begrenzen. Sie selbst bezeichnete sich als "Chamäleon": Sie arbeite gerne "in aller Ruhe mit allen Künsten", sagte sie einmal.
2001 gestand sie jedoch in einem Interview, wie sehr der Erfolg von "Etienne" ihre Karriere beeinträchtigt habe. Von dem damaligen "Medienrummel" habe sie für den Rest ihres Lebens "genug".
Patti begann ihre berufliche Laufbahn als Auszubildende an der Pariser Oper und war danach Solotänzerin in verschiedenen Companies. Sie spielte die Hauptrolle in dem Musical "Les Misérables" und gründete das Trio "Dacapo".
Patti hinterlasse "bei allen, die sie auf der Bühne erleben durften, die Erinnerung an eine Frau, die in ihrem künstlerischen Ausdruck voller Lebensfreude war", erklärte ihr Agent Sébastien d'Assigny.






